06.06.2010 (Hanspeter Högger)
Wädenswil 2 - Richterswil 1 2:10 (2:4)
Huber schoss fünf Tore für die Gäste
Je länger das Spiel dauerte desto eklatanter wurde die Überlegenheit der Gäste. Dabei begannen die, personell mit dem letzten Aufgebot und drei angeschlagenen Spielern antretenden Wädenswiler, enorm stark und kamen in den ersten Minuten zu drei ausgezeichneten Möglichkeiten. Entgegen dem Spielverlauf ging Richterswil durch einen Kopfball von Zimmermann in Führung und nur drei Minuten später erhöhte Huber, zwar aus klarer Abseitsposition gestartet, das Skore. Die Wädenswiler gaben nicht auf und nach schöner Kombination verkürzte Minella zum 1:2. Nach einem Freistoss verlängerte Mannarino mit dem Kopf und der Ball flog mit Windunterstützung über Tiefenauer zum Ausgleich ins Tor. Kurz vor der Pause erzielte Richterswil nach Verteidigungsfehlern zwei weitere Tore.
In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste dann das Resultat in regelmässigen Abständen gegen ein Wädenswil, das sich schon lange aufgegeben hatte. Auch zwei klare Handspiele der Richterswiler im eigenen Strafraum, die nicht gepfiffen wurden, hätten am klaren Verdikt nichts mehr geändert, stand es da doch bereits 2:6. Mit diesem Sieg taten die Richterswiler einen wichtigen Schritt Richtung Ligaerhalt, während die Platzherren den Abstieg kaum noch verhindern können.
| Telegramm |
| Ort | Sportplatz Beichlen |
| Zuschauer: | 125 |
| Schiedsrichter: | Ahi Mirash |
| Tore: | 14. Zimmermann 0:1, 17. Huber 0:2, 25. Minella 1:2, 32. Mannarino 2:2, 42. Huber 2:3, 45. Huber 2:4, 48. Schrepfer 2:5, 57. Prado 2:6, 76. Huber 2:7, 79. Zimmermann 2:8, 86. Huber 2:9, 90. Schrepfer 2:10. |
| FC Wädenswil 2: | Burzic, Pinton, Rodriguez, Brauchhardt, Dominguez (29. Mannarino), Bertagno (46. Martinez), Minella, Gambera, Ivanus, Schroth, Fischer. |
| FC Richterswil 1: | Tiefenauer, Prado (67. Treichler), Ziegler, Jovanovic, Schrepfer, Leuthold (62. Migliazza), Gutweniger, Dubs, Zimmermann, Müller (18. Bolszak), Huber |
| Bemerkungen: | Verwarnungen: 65. Rodriguez (Reklamieren).
Dass sich nicht mehr Spieler der 1. Mannschaft bereit erklärten, für dieses wichtige Spiel in der Reservemannschaft auszuhelfen, zeigt die sportliche Misere im Verein deutlich auf und beweist, dass für die neue Saison in jeder Beziehung ein sportlicher Neuanfang stattfinden muss. |
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